Freitag, September 02, 2005

„Shoot to kill“

Auf Grund der anhaltenden Plünderungen und Gewaltverbrechen griff Louisianas Gouverneurin Kathleen Blanco unterdessen zu drastischen Maßnahmen und ließ 300 weitere Irak-Veteranen einfliegen: "Sie wissen, wie man tötet und sind dazu bereit." Die neu ins Katastrophengebiet eingeflogenen Nationalgardisten hätten Maschinengewehre, „und sie sind geladen“, sagte Blanco. Die Soldaten hätten den Befehl „Shoot to kill“. Die Reservisten, zum Teil erst vor kurzem aus dem Irak zurückgekehrt, „wissen wie man schießt und tötet, sie sind mehr als bereit, das zu tun, und ich denke, dass werden sie auch.“ Neben den Irak-Veteranen hatte Blanco 40.000 Nationalgardisten angefordert. Bis Freitag sollen 12.000 davon in New Orleans im Einsatz sein. Dort spielten sich am Donnerstag erschreckende Szenen ab: Vor dem Kongresszentrum stürzten sich tausende ausgelaugte Flüchtlinge auf fünf Busse.

Kommentare:

Dr. Chekov hat gesagt…

vielleicht hätte man die "Soldaten" besser zur Beseitigung der Katastophe eingesetzt und nicht um möglichst viele Leute abzuknallen..aber im Bush-Land ist ja alles etwas seltsam.

Joe hat gesagt…

Tja, das ist dann wohl the american way of life... vielleicht sollten wir es uns doch nochmal überlegen nach Vegas zu fliegen? ...